Monika Fischer

Heiner Schomburg

0421 ‐ 98 99 55 27

Im Trauerfall sind wir Tag und Nacht für Sie erreichbar.

Brunnenstraße 15/16
28203 Bremen

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Über uns

Monika Fischer

fischer_at_trauerraum-bremen.de

Seit 2015 unterstütze ich den trauerraum, weil es mir ein großes Anliegen ist, Menschen in ihrer Trauer zu begleiten und Ihnen dabei zu helfen, Ihre Verstorbenen so zu bestatten, wie es zu ihnen passt und wie es ihnen gut tut. Die Begleitung von Kindern und jungen Familien liegt mir dabei besonders am Herzen.

Es ist für mich ein großes Glück, dass ich in der letzten Lebensphase meiner Eltern an ihrer Seite sein durfte. Doch bis heute macht es mich traurig, dass ich meinen Vater nicht auf dieselbe liebevolle Weise beerdigen konnte wie meine Mutter. Denn als mein Vater starb, hatte ich von individueller Bestattung noch nichts gehört. Die Dinge wurden mir buchstäblich aus der Hand genommen. Der Bestatter regelte alle notwendigen Abläufe.

Erst als sich eine Weile später meine Mutter auf den Weg machte – und ich inzwischen Kenntnis hatte von der „anderen“ Art zu bestatten – wurde mir bewusst, was mir bei meinem Vater alles gefehlt und welche Chancen ich verpasst hatte. Meine Mutter selber mit in den Sarg zu legen, ihr einen Abschiedsgruß in den Deckel zu schreiben und sie bis zum Auto bringen zu dürfen, ist für mich bis heute eine tröstende Erfahrung.
Deshalb ist mir in meiner Arbeit wichtig, dass die Menschen erfahren, was möglich ist und dass sie die Wahl haben. Ich biete Trauernden meine einfühlsame Begleitung an und bestärke sie darin, ihrem Gefühl zu folgen und ihre Wünsche zu äußern.

Heiner Schomburg

schomburg_at_trauerraum-bremen.de

Ich liebe meine Arbeit und sehe es als ein Geschenk, diese Arbeit machen zu dürfen. Wenn man, so wie wir, täglich mit dem Tod zu tun hat, verschieben sich mit der Zeit die Prioritäten im Leben. Man erlebt, lernt – und profitiert auf diese Weise für sein eigenes Leben.
Als junger Mann wurde ich, nach einer kurzen Verliebtheit, mit dem Tod von Ulrike konfrontiert. Ein sehr einschneidendes Erlebnis als junger Mensch. Ich habe bis heute nicht verstanden, was damals passiert ist. Der Verstand kann den Tod überhaupt nicht einordnen. Man muss ihn hinnehmen und mit ihm leben lernen.

Durch meine Arbeit als Bestatter lerne ich immer ein bisschen mehr über Gevatter Tod. Ich habe schon viele Tote gesehen, in ganz unterschiedlichen Situationen. Jeder Tod, jede/r Tote ist einzigartig und lässt mich kurz innehalten, den Moment wahrnehmen. Dann kommt die Versorgung, das Ankleiden und Herrichten. Wir sind oft die letzten, die die den verstorbenen Menschen noch sehen. Das empfinde ich als eine große Ehre.

Irgendwann wird auch mein Körper so sein. Diese Erkenntnis macht für mich vieles im Leben bewusster und auch leichter.