Trauerfeier – Abschied nehmen

In allen Kulturen ist seit Jahrhunderten der Abschied von einem verstorbenen Menschen ritualisiert worden, da ein Ritual – egal, ob religiösen oder weltlichen Ursprungs – dabei helfen kann, den Abschied bewusst zu gestalten. Ob und auf welche Weise Sie sich eine Trauerfeier wünschen, entscheiden Sie nach Ihren Bedürfnissen. Fast alles ist möglich.

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Eine individuell und persönlich gestaltete Trauerfeier, die dem*der Verstorbenen entspricht und sein*ihr Leben würdigt, kann den Angehörigen in der Trauer helfen. Durch persönliche Gegenstände, Blumen, Fotos, Kerzen, Tücher, Musik und eine Trauerrede oder einzelne Texte wird der*die Verstorbene noch einmal in die Mitte genommen.

Musik

Jegliche Form von Musik kann eine tröstliche Wirkung haben. Musik kann Gefühle ausdrücken, die mit Worten nicht zu fassen sind. Traditionell wird eher klassische Musik gespielt, zum Beispiel auf der Orgel. Es können aber auch alle Musikstücke (live oder von einer Anlage) gespielt werden, die der verstorbene Mensch gerne gehört hat oder die die Angehörigen mit der Person verbinden.

Die Trauerrede

Das zentrale Element einer Trauerfeier ist häufig die Trauerrede. Diese kann einerseits ein*e Pastor*in oder Pfarrer*in, andererseits ein* Trauerredner*in halten. Er*sie ist dann der*die Zermonienmeister*in und für den Ablauf in der Kapelle und am Grab zuständig. In der Trauerrede wird noch einmal die Lebensbilanz des verstorbenen Menschen umrissen und gewürdigt, sozusagen die Lebensmelodie skizziert. Es ist aber genau so gut möglich, dass Angehörige diese Aufgabe übernehmen oder ohne Reden in Stille, zum Beispiel in Begleitung von Musik, Abschied genommen wird. Weiterhin ist es möglich, eine offene Zeit anzubieten, in der die Trauergäste einzeln aus dem persönlichen Erleben mit einem kurzen Beitrag den*die Verstorbene*n würdigen.

Trauerredner*innen

Sarah Wermuth
Michaela Höck
Michael Masch
Kersten Artus
Katja Mareike Jenrich
Katrin Ratz

Blumen

Blumen spiegeln gleichzeitig die Schönheit und Einmaligkeit des Lebens, aber auch die Vergänglichkeit wider. Der Brauch, den verstorbenen Menschen mit einer letzten Blumengabe zu ehren, ist schon sehr alt. Blumen, die als Beigabe in die Grabstelle gedacht sind, gelten als Ausdruck der Liebe über den Tod hinaus. Die Blumen haben dabei nicht nur die Wirkung, der Trauer Ausdruck zu verleihen, sondern ihre fragile Schönheit und Lebendigkeit sind gleichzeitig ein Trost für die Lebenden.

Wir arbeiten sehr eng zusammen mit:

Gänseblümchen
Am Schwarzen Meer 5
28205 Bremen-Peterswerder
0421 – 49 08 00

Vor dem Beginn der Trauerfeier

Die Erfahrung zeigt, dass es für Angehörige tröstlich sein kann, wenn sie vor dem Beginn der Trauerfeier alleine im Kreis der Familie und engsten Freunde Zeit haben, sich am Sarg oder an der Urne zu verabschieden. Hier können Sie den Aufbau betrachten und wenn es Veränderungswünsche gibt, dies kundtun. Die Kapelle ist dabei geschlossen. Sie können sich auf die kommende Situation und die Räumlichkeiten einstellen, sprechen vielleicht noch mit dem*der Redner*in oder machen einen Spaziergang.
Der klassische Einzug der Familie mit Pastor*in, während die Trauergemeinde aufsteht, wird inzwischen oft als unangenehm empfunden.

Orte für eine Trauerfeier

Eine Trauerfeier wird traditionell in den Kirchen oder Kapellen auf den Friedhöfen gefeiert. Sie kann aber auch an jedem anderen Ort stattfinden.

Aufbau für eine Trauerfeier im trauerraum

Für eine schöne Trauerfeier im kleineren Rahmen eignet sich der trauerraum sehr gut (40 Sitzplätze).

Der Himmelssaal im Radisson Blu Hotel Bremen ist ein sehr schöner Ort mitten in der Innenstadt (90 Sitzplätze, 50 Stehplätze). Der Eingang ist von der Böttcherstraße. Ein Trauercafé kann über das Hotel Radisson Blu gebucht werden.
https://www.bremen.de/tourismus/himmelssaal

Für größere Trauerfeiern eignet sich auch das Alte Fundamt im Viertel. Ein Trauercafé nach der Feier bietet sich wunderbar an (80 Sitzplätze).
www.bio-biss.de

Auch ein guter Ort ist die Capella della Musica, die ehemalige Domkirche am Osterdeich in Höhe der Weserterrassen. In der Capella ist kein Trauercafé möglich (120 Sitzplätze).
www.casadellamusica.de

Im Viertel gibt es die wunderbare Villa Sponte am Osterdeich. Ein Ort, an dem vielfältige kulturelle Veranstaltungen stattfinden können (60 Sitzplätze). Es gibt einen Nebenraum für ein Trauercafé, Catering muss von extern bezogen werden.
www.villa-sponte.de

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0421 ‐ 98 99 55 27

Im Trauerfall sind wir
von 7 bis 23 Uhr
für Sie erreichbar.

Brunnenstraße 15/16
28203 Bremen
kontakt@trauerraum-bremen.de

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Veranstaltungsankündigung

Lese-Abend:
Sterben darfst du aber nicht
19. Juni 2024 um 18:30 Uhr
im trauerraum
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Aktueller Podcast

„Ich war bei Mama, ich soll dich grüßen“
Folge 23
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