Trauerfeier – Abschied nehmen

In allen Kulturen ist seit Jahrhunderten der Abschied von einem verstorbenen Menschen ritualisiert worden, da ein Ritual – egal, ob religiösen oder weltlichen Ursprungs – dabei helfen kann, den Abschied bewusst zu gestalten. Ob und auf welche Weise Sie sich eine Trauerfeier wünschen, entscheiden Sie nach Ihren Bedürfnissen. Fast alles ist möglich.

img_1765.jpg

Eine individuell und persönlich gestaltete Trauerfeier, die dem/er Verstorbenen entspricht und sein/ihr Leben würdigt, kann den Angehörigen in der Trauer helfen. Durch persönliche Gegenstände, Blumen, Fotos, Kerzen, Tücher, Musik und eine Trauerrede oder einzelne Texte wird der/die Verstorbene noch einmal in die Mitte genommen.

Musik

Jegliche Form der Musik kann die Menschen direkt ansprechen und eine tröstliche Wirkung haben. Musik kann Gefühle ausdrücken, die mit Worten nicht zu fassen sind. Traditionell wird eher klassische Musik gespielt, es können aber auch alle Musikstücke gespielt werden, die der/die Verstorbene gerne gehört hat oder die die Angehörigen mit dem/der Verstorbenen verbinden.

Die Trauerrede

Das zentrale Element einer Trauerfeier ist sicher die Trauerrede. Diese kann einerseits ein Pastor oder Pfarrer, andererseits ein Trauerredner halten. Er oder sie ist dann der/die ZermonienmeisterIn und für den Ablauf in der Kapelle und am Grab zuständig. In der Trauerrede wird noch einmal die Lebensbilanz des verstorbenen Menschen umrissen und gewürdigt, sozusagen die Lebensmelodie skizziert. Es ist aber genau so gut möglich, dass einer oder mehrere der Angehörigen diese Aufgabe übernehmen oder in Stille, in Begleitung von Musik, Abschied genommen wird. Weiterhin ist es möglich, eine offene Zeit anzubieten, in der die Trauergäste einzeln nach vorne treten können und aus dem persönlichen Erleben mit einem kurzen Beitrag den Verstorbenen würdigen.

Trauerredner

Michaela Höck
Katja Mareike Jendrich
Jutta Hamm

Blumen

Blumen spiegeln gleichzeitig die Schönheit und Einmaligkeit des Lebens, aber auch die Vergänglichkeit wieder. Der Brauch, den verstorbenen Menschen mit einer letzten Blumengabe zu ehren, ist schon sehr alt. Blumen, die als Beigabe ins Grab gedacht sind gelten als Ausdruck der Liebe über den Tod hinaus. Die Blumen haben dabei nicht nur die Wirkung, der Trauer Ausdruck zu verleihen, sondern ihre fragile Schönheit und Lebendigkeit sind gleichzeitig ein Trost für die Lebenden.

Wir arbeiten sehr eng mit:

Gänseblümchen
Am Schwarzen Meer 5
28205 Bremen-Peterswerder
(0421) 49 08 00

Vor dem Beginn

Die Erfahrung zeigt, dass es für Angehörige tröstlich sein kann, wenn Sie vor dem Beginn der Trauerfeier alleine im Kreis der Familie und engsten Freunde Zeit haben sich am Sarg oder der Urne zu verabschieden. Hier können sie den Aufbau betrachten und wenn es Veränderungswünsche gibt, dies kundtun. Die Kapelle ist dabei geschlossen. Sie können sich danach auf die kommende Situation und die Räumlichkeiten einstellen, sprechen vielleicht noch mit RednerIn oder PastorIn oder machen einen Spaziergang.
Der klassische Einzug der Familie mit PastorIn, während die Trauergemeinde aufsteht, wird oft als unangenehm empfunden.

Trauerfeier Trauerfeier Trauerfeier Trauerfeier Trauerfeier Trauerfeier

Lisa Schwacke, Chiara Abis, Heiner Schomburg

0421 ‐ 98 99 55 27

Im Trauerfall sind wir
Tag und Nacht
für Sie erreichbar.

Brunnenstraße 15/16
28203 Bremen
kontakt_at_trauerraum-bremen.de