Die Aufbahrung

Abschied mit einer Rose bei einer Aufbahrung im offenen Sarg Es ist eine uralte Tradition, die Toten vor der Beerdigung zu Hause aufzubahren. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts hat diese Art der Abschiednahme jedoch an Bedeutung verloren. In letzter Zeit kann man allerdings wahrnehmen, dass zunehmend mehr Menschen sich für eine häusliche Aufbahrung entscheiden.

Sinn einer Aufbahrung

Für die Bewältigung der Trauer kann es hilfreich sein, sich individuell und ganz in Ruhe von dem verstorbenen Menschen zu verabschieden, Zeit mit ihm zu verbringen und so den Tod nach und nach zu begreifen. Eine Aufbahrung zu Hause oder bei uns im trauerraum – ohne Spuren medizinischer Versorgung – bringt ein Stück Normalität zurück. Die Erfahrung, dass sich in den ersten 24 Stunden die Gesichtszüge des Verstorbenen entspannen und häufig einen friedlichen, geradezu schönen Anblick bieten, tröstet und beruhigt die Angehörigen.

Aufbahrung in Pflegeheim oder Krankenhaus

Blumen vor einem Holzsarg Ist der Tod in einem Seniorenheim oder Krankenhaus eingetreten, kann der/die Verstorbene auch dort aufgebahrt werden. Häufig gibt es geeignete Abschiedsräume, in denen Sie ungestört sind und sich in Ruhe von Ihrem/Ihrer Verstorbenen verabschieden können. Auch eine Überführung des/der Toten nach Hause ist unter Umständen möglich. Suchen Sie das Gespräch mit den Verantwortlichen vor Ort und besprechen Sie, wie der Umgang mit Verstorbenen im Haus gehandhabt wird.

Folgen Sie Ihrem Herzen, damit der letzte gemeinsame Weg etwas Besonderes sein kann und Ihnen in tröstlicher Erinnerung bleibt.

Heiner Schomburg

Heiner Schomburg

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